Der zweite Tag in Peking war hauptsächlich dem Besuch der chinesischen Mauer zugedacht. Nachdem uns dummerweise eine Guided Tour hat sitzen lassen, mussten wir uns selber drum kümmern dahin zu kommen. Mit einem Bus vom Tourist-Bus-Centre haben wir das dann aber auch geschafft. Die Mauer liegt ein gutes Stück außerhalb Pekings und ist an mehreren Stellen für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Stelle die wir besucht haben ist bei Badaling und die Hauptanlaufstelle für Touristen. Es wird davon abgeraten an einem Wochenendtag dorthin zu fahren, aber was soll man schon machen, wenn man nur übers Wochenende da ist. Die Fahrt hin dauerte ca 1,5 Stunden für 70 km Entfernung. An der Mauer hatten wir dann 2,5 Stunden Aufenthalt bevor wir wieder beim Bus sein mussten. Am Startpunkt konnte man sich entscheiden zwischen links und rechtsrum. Eigentlich dachte ich ja, man schafft das locker an beiden Seiten bis zum Ende und zurück zu laufen. Man hat ja 2,5 Stunden Zeit und ist ja fit wie ein Turnschuh. Als wir nach 50 Minuten das linke Ende dann erreicht hatten und total durchgeschwitzt waren, wurde aber schnell klar, dass wir das nicht ganz schaffen würden. Die Mauer ist an vielen Stellen tatsächlich sehr steil und nicht gerade gut zu besteigen, wenns 30 Grad im Schatten hat und man selbst der prallen Sonne ausgesetzt ist. Da ich natürlich auch versprochen hatte unser schwarzes Formationsshirt zu tragen, wenn ich auf die Mauer kletter, war mir entsprechend warm. Gelohnt hat sich der Besuch der Mauer auf jeden Fall. Die Ausblicke sind einmalig und die Größe überzeugt einfach. Leider ist die Mauer nur an den Touristenpunkten wirklich gut erhalten und dort dummerweise natürlich mit Merchandising-Shops vollgepackt.
Nach der Mauer hatten wir noch Zeit für den Besuch des Heifai Parks mit der weissen Dagoba. Hierbei handelt es sich um einen tibetischen Tempel wenn ich das richtig verstanden habe. Der Park hat einen schönen See in der Mitte und bietet auch sonst schöne Natur, wenn man mal genug von der überfüllten Stadt hat.
Die Zugfahrt zurück war sehr exklusiv. Für die mehr als 1000 km in einem 4 Mann Schlafabteil mit eigenem Fernseher hab ich umgerechnet 40 € bezahlt. Rechtzeitig morgens um 7 Uhr war ich dann wieder in Nanjing, um zur Arbeit zu fahren. Tina ist noch 2 Tage länger in Peking geblieben, die muss ja nicht arbeiten :(
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)





Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen